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haus wp13

Lage des Gebäudes

Der Neubau befindet sich in Hanglage mit Blick auf die Altstadt und den Kirchturm von Pfullingen. Er fügt sich unauffällig in die bestehende Topographie ein. Im Westen grenzt das Grundstück an die Erschließungsstraße, im Norden liegt ein sehr frequentierter, ins Tal führenden Fußweg.

 

Entwurf

Prägende Entwurfsidee ist der Gedanke: Wie schafft man Rückzugsmöglichkeit trotz Offenheit?

Das Gebäude zeigt sich zur den öffentlich Seiten hin geschlossen und öffnet sich mit beiden Geschossen in Richtung Tal und zur Aussicht hin. Unterstützt wird dieser Grundgedanke zusätzlich an der dem Fußweg abgewandten Nachbarseite. Ein Patio soll hier die Privatsphäre des Wohnraumes trotz Offenheit vor Einblicken schützen.

Auch im Inneren findet sich das Spiel zwischen Offenheit und Rückzug wieder.

Das alltägliche Leben spielt sich offen auf 2 Ebenen ab. Das Kochen und Essen erhält eine zentrale Stellung und wird räumlich durch einen erhöhten Luftraum unterstützt. Das Arbeiten und Wohnen ist diesen Bereichen offen zugeordnet. Mit der räumlichen Anordnung und geringerer Raumhöhe ist aber auch hier ein Rückzug des Einzelnen möglich.

Der Ruhebereich ist dezentral angeordnet und im getrennten Schlaftrakt mit Ankleide und Bad möglich.

Nebenräume und Garage sind klar den öffentlich zugewandten Seiten zugewiesen.

 

Konstruktion

Das Gebäude ist als massive Stahlbetonkonstruktion erstellt worden. Die Innenwände wurden hierbei stellenweise bewusst als Sichtbetonflächen ausgeführt. Die Außenhülle bildet ein Wärmedämmverbundsystem, deren Putz in einer gedeckten und warmen Erdfarbe ausgeführt wurde.

Im Kontrast hierzu stehen die Garage in Sichtbeton und die schwarzen Aluminiumfenster.

 

Außenräume

Die Topographie des Hanges ist weitgehend beibehalten worden: Stützmauern aus Sichtbeton wurden nur an nötigen Stellen eingebaut.

Gärtnerisch betont ist lediglich der öffentlich zugewandte Teil des Hauses.

Der talseitige Garten folgt der natürlichen Topographie und ist natürlich in Grasflächen und Sträuchern gehalten.

 

 

 

 
Projektleiterin: I. Vrkic